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Mit dem "Zug" nach Verona!

Eröffnung KSW Terminal in Kreuztal

Stahlerzeugnisse aus Südwestfalen auf dem intermodalen Weg nach Venetien

Neunkirchen, 16. September 2019. Das EMW Stahl-Service-Center gehört zu den ersten Unternehmen, die das neue Container-Terminal der Kombiverkehr Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr mbH & Co.KG (Kombiverkehr KG) nutzen. Eine neue Direktverbindung der Kombiverkehr KG ermöglicht Unternehmen und Spediteuren einen schnellen und umweltfreundlichen Transport von Waren und Gütern zwischen dem Wirtschaftszentrum Südwestfalen und den Metropolregionen Stuttgart oder Verona innerhalb von 38 Stunden. Mit dem neuen Angebot steigert die Kombiverkehr KG ab Mai 2019 ihr Leistungsangebot via Brenner von und nach Italien auf insgesamt 148 Zugabfahrten pro Woche.

„Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Industrieregion Nummer 1 in NRW und tragen massiv zum Umweltschutz bei. Denn der Transport per Bahn ist wesentlich klimafreundlicher als reine LKW-Transporte und wir entlasten auf diese Weise zusätzlich die ohnehin chronisch verstopften Autobahnen“, so Landrat Andreas Müller, Vorsitzender des Aufsichtsrates der KSW (Kreisbahn Siegen-Wittgenstein GmbH). Partner des KSW beim Betrieb des Container-Terminals ist die Kombiverkehr KG mit Sitz in Frankfurt, Europas größter Anbieter für die Realisierung intermodaler Verkehre. Zu den ersten Unternehmen aus der Region, die das Container-Terminal nutzen, gehört, neben den Erndtebrücker Eisenwerken, die EMW Stahl Service GmbH aus Neunkirchen.

„Über die Infrastruktur der Freier Grunder Eisenbahn sind wir an das bundesdeutsche Schienennetz angebunden. Mit dem Container-Terminal und der Direktverbindung haben wir nun die Möglichkeit, Versandmengen in wettbewerbsfähigen Laufzeiten über die Schiene zu transportieren“, sagt der Geschäftsführer der EMW, Michael Mockenhaupt. „Dass wir dabei mit jedem auf dieser Zugverbindung transportierten Trailer auch noch die CO2-Emissionen um 2/3 gegenüber dem durchgehenden Straßentransport reduzieren, ist ein großer Vorteil des Intermodalverkehrs“, so Mockenhaupt weiter.

Kreisbahn und Kombiverkehr setzen darauf, weitere Unternehmen von den Vorzügen des kombinierten Transportes auf Straße und Schiene zu überzeugen. „Ein Pluspunkt ist z.B. das höhere Ladungsgewicht. Denn im Vergleich zum reinen LKW-Transport sind im Vor- und Nachlauf zu den Terminals 44 Tonnen Gesamtgewicht zulässig – also 10 % mehr als im reinen LKW-Verkehr. Außerdem ist der Zugverkehr von Sonn- und Feiertagsfahrverboten befreit“, erklärt Christian Betchen, Geschäftsführer KSW und SWCT (Südwestfalen Container-Terminal GmbH).

 

www.emw-stahlservice.de

 

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Julia Niederer

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